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Das Stück

"Die Nashörner", ein Klassiker des Absurden Theaters. Ionescos Erzählung aus dem Jahr 1957 beschreibt in einer fiktiven Gesellschaft eine fortschreitende Verwandlung der Personen in Nashörner, wobei dieser Prozess ...

"Die Nashörner" entstanden nicht zuletzt aus der persönlichen Erfahrung Ionescos. Er erlebte, wie in Rumä­nien die faschistische Eiserne Garde zur Macht aufstieg. Die grossen persönlichen Konflikte mit seinem Vater, den er als Opportunisten verachtete, fliessen in viele seiner Stücke ein.  Er sagte einmal: „Alles was ich getan habe, habe ich in gewissem Sinne gegen ihn getan“. Ebenso ängstigte er sich vor dem französischen Nationalismus, der wäh­rend des Algerien Krieges aufkam.

Als Quelle zur Novelle und dem Stück diente ihm das „Deutsche Tagebuch“ des Schweizer Autors Denis de Rougemont ( 1906- 1985). Es ging Ionesco aber nie darum, eine bestimmte Ideologie zu entlarven: „Ich zeigte das Böse auf, das in tausend verschiedenen Gesellschaftsordnungen unter den verschiedensten Erscheinungsformen grassiert.“  Seine Verweigerung, sich zu einer bestimmten politischen Richtung zu bekennen, brachten ihm Vorwürfe von rechts wie von links ein. 

Informationen zum Stück und zur Inszenierung 

Die Novelle